_Rezensionen von Hotels und Restaurants

Wer meine Bewertungen auf Tripadvisor lesen möchte, folgt bitte diesem Link. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl verschiedener Rezensionen von mir, die Sie mit Fotos über diesen Link finden können.

Hotel Chateau Monty, Marienbad (Tschechien) 👍👍✨

Im Juli 2018 führte mich mein Weg nach Marienbad. Bei meinen Recherchen bezüglich eines passenden Hotelangebots fand ich das 4* Hotel Chateau Monty. Auf der Webseite wurden neben Einzel- und Doppelzimmern auch Suiten angeboten. Da ich mir mittlerweile Luxus gerne leiste, entschied ich mich für dieses Hotel und die Suite. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch, da ich bei dem Arrangement, für das ich mich entschieden hatte, auch Halbpension und eine Massage bereits integriert waren.

Damit ich bei meiner Anreise mit dem Auto keine Überraschungen erleben musste, erkundigte ich mich zunächst beim ADAC, ob es besondere Bestimmungen für Tschechien gibt, die man beachten muss. Die entsprechende Vignette habe ich mir für den Reisezeitraum besorgt.

Im Hotel angekommen, begrüße mich die Dame an der Rezeption in deutscher Sprache und überreichte mir unproblematisch den Schlüssel zu meiner Suite, die in der 1. Etage lag.

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Nachdem ich eingecheckt hatte, machte ich mich mit dem Hotel vertraut, dass einen etwas überladenen und mondänen Eindruck machte, aber bei der Zimmereinrichtung eher einfach war. Im Spa-Bereich vereinbarte ich den inkludierten Massagetermin aus buchte zusätzlich noch zwei Anwendungen, die mir gefielen. Das Programm ist umfangreich und bietet eigentlich für jeden etwas. Nachdem ich mit der deutschsprachigen Spa-Leitung alles vereinbart hatte, begab ich mich in den Speisesaal, um zu Abend zu essen.

Das aufgebaute Büffet (Frühstück und Abendessen) bot für jeden Geschmack etwas, war aber spartanisch, wenn man auf exklusive Angebote aus war. Hausmannskost war angesagt und dabei lag der Schwerpunkt auf russisch-jüdischen Speisen. Da ich selbst eher nur Gemüse mit etwas Hühnerfleisch esse, gab es für mich etwas, mit dem ich zufrieden war. Der mich bedienende Kellner sprach deutsch und servierte die Getränke (Glas Wein etwa 2,70 €, Glas Bier 1,55 €). Leider war er der einzige, der in diesem Bereich deutsch sprach. Russisch war die Hauptsprache, da viel Personal aus der Ukraine war und kein englisch oder deutsch sprach.

Das Sprachproblem gab es auch bei den Masseuren, die sich nur russisch unterhalten konnten, was natürlich die Behandlung erschwerte, da ich keine Hinweise und Anmerkungen geben konnte. Das fand ich sehr bedauerlich und nachdem ich mich beschwert hatte, erhielt ich eine Masseurin, die englisch sprach. Hier sollte jeder für sich bereits bei der Buchung darauf hinweisen, dass er nur von jemandem behandelt werden möchte, der sich auch mit einem unterhalten kann.

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Die Zimmerdame war sehr freundlich und hilfsbereit, was ich leider nicht von allen Bediensteten sagen kann. Hier besteht Handlungsbedarf, den ich auch bei meiner Abreise an die Dame an der Rezeption übermittelt habe.

Generell kann ich sagen: Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und man bekommt für sein Geld einiges geboten. Die 4 * entsprechen aber leider nicht einer internationalen Kategorisierung, sondern richten sich eher nach tschechischen Standards.

Villa Geyerswörth, Bamberg — 👍👍👍✨✨

Villa Geyerswörth in Bamberg
Villa Geyerswörth in Bamberg

Empfehlungen sind oftmals hilfreich, um ein gutes Hotel zu finden. Freunde, die ebenso gerne verreisen wie wir, machten uns auf die Villa Geyerswörth in Bamberg aufmerksam, die – zentral gelegen – alle Annehmlichkeiten eines Aufenthalt ohne Autonutzung ermöglicht.

Wenn man glaubt, dass ein Seitenarm des Ludwig-Donau-Main-Kanals nicht schön sein kann, der wird eines Besseren belehrt: Das Hotel Villa Geyerswörth liegt direkt am idyllischen Seitenarm und bietet Entspannung vom Alltag.

IMG_0090Alle Annehmlichkeiten werden geboten, wie etwa eine Tiefgarage, Klimaanlage im Zimmer, Sauna, Restaurant und eine Terrasse zum Kanal hin. Die Begrüßung bei der Anreise war sehr freundlich und persönlich. Neben einer kurzen Einweisung wurde zudem gleich nachgefragt, ob man einen Tisch für das Abendessen im Restaurant benötigen würde. Da wir das Romantik-Arrangement gebucht hatten und im Vorfeld bereits den Tisch reservieren ließen, erübrigte sich diese Nachfrage für uns. Unser Zimmer befand sich in der zweiten Etage, die man aber mit dem Gepäck per Fahrstuhl gut erreichen konnte.

Unseren Wagen parkte ich in der Tiefgarage (18 €/Tag), die mit einem Rollgitter gesichert war. Das Entladen war bequem, da die Stellplätze ausreichend breit waren und es einen direkten Zugang zum Aufzug gab.

Das Zimmer hatte einen kleinen Eingangsbereich, war elegant ausgestattet und bot alle Annehmlichkeiten dieser Preiskategorie. Zwar war die Klimaanlage im Zimmer mit den Außentemperaturen von über 30° C etwas überfordert, ließ sich aber auf eine angenehme Raumtemperatur einstellen (drei Stunden Vorlaufzeit), sodass man eine entspannte Nachtruhe genießen konnte. Die Betten waren angenehm breit und boten Wohlfühlcharakter wie daheim. Das in unserem Arrangement eingeschlossene Abendessen nahmen wir im angegliederten Restaurant La Villa ein. Enttäuscht waren wir darüber, dass man bei einer Änderung des Gerichtes, denn vollen Preis des neuen bezahlen musste. Hier sollte man sich im Vorfeld erkundigen, um keine Überraschung zu erleben. Wer von Fleisch auf Fisch umsteigen möchte, muss tief in die Tasche greifen.

Das Frühstücksbüffet bot alles, was man sich wünscht und sicherte den perfekten Start in den Tag. Aufgrund der zentralen Lage zur Altstadt waren alle Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. Wir buchten in der nur 300 m entfernten Touristeninformation eine Stadtführung, einschließlich einer Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, die wir aber nicht Betracht hätten. Es wäre hilfreich gewesen, wenn man uns seitens des Personals an der Rezeption entsprechende Hinweise gegeben hätte.

Leider gebe ich Abstriche bei der Anzahl der 4* des Hotels. Der Wellnessbereich entspricht nicht dem, was man bei einem 4*-Hotel erwarten kann. Die Räume liegen im Keller – neben der Tiefgarage – und haben keinen Zugang ins Freie. Zudem gibt es kein Tauchbecken bzw. Schwimmbad zur Sauna.

Sauna mit Ruhebereich, in dem vier Liegen auf engstem Raum zur Verfügung stehen.

Zusammenfassend kann ich sagen: Das Hotel empfehle ich gerne weiter, auch wenn es sich preislich in der Oberklasse befindet.

Häckers Grand Hotel, Bad Ems — Superior: ja oder nein 👍👍👎🏻👎🏻✨

Bei der Ankunft am Hotel mussten wir erfahren, dass ein überdachter und bewachter Parkplatz nur im öffentlichen Parkhaus angeboten wurde. Der Stellplatz am Hotel war hingegen überteuert (15 €) und bot keine Sicherheit.

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Das für uns vorgesehene Zimmer (Junior-Suite) lag auf der 1. Etage mit Blick auf die Lahn. Es bot neben zwei Räumen (Schlafzimmer und Wohnraum) ein großes Bad mit Bidet und begehbarer Dusche. Das gesamte Hotel wirkte mondän und leider schon etwas in die Jahre gekommen. Das stellte aber zunächst keinen Mangel dar, sondern gab uns das Gefühl, in eine andere Zeit zurückversetzt worden zu sein.

Auf Nachfrage, ob man die im Zimmer vernehmbare Musik auch nachts hören würde, wurde uns vom Rezeptionisten mitgeteilt, dass man das bis etwa Mitternacht hinnehmen müsse, da das Brückenfest stattfinden würde, das immer mit viel Musik einhergeht. Ob man uns ein anderes Zimmer zuweisen könne, wurde verneint, da alle Junior-Suiten ausgebucht seien. Wir entschieden uns dafür, das Spektakel bis Mitternacht ertragen zu können.

Wir freuten uns auf das Brückenfest, da wir gerne tanzen und gute Musik hören. Es stellte sich aber heraus, dass die Musik eher nur zum Zuhören und nicht zum Mittanzen gedacht war und zudem Heavy Metal und Rock umfasste. Nicht dass ich solche Musik nicht mag, aber alles zu seiner Zeit. Wenn ich in einem Kurort einen Kurzurlaub genießen möchte, dann aber nicht mit solcher Musik und bei einer Lautstärke, die kaum erträglich ist.

Unser erstes Ziel war die Zahnradbahn, an deren Endpunkt man einen schönen Ausblick auf Bad Ems hat. Wieder zurück im Tal schlenderten wir über das Brückenfest und erkundeten die Stadt. Sie ist sehr überschaubar und nur im alten Teil sehenswert, da dort offensichtlich die Zeit stehengeblieben ist. Die Zeit der Zaren scheint noch nicht vorbei zu sein und überall finden sich Zeugnisse dafür, dass diese Stadt einst das Ziel der Adeligen und Reichen war. Heute hingegen wirkt alles etwas verschlafen und angestaubt, aber nicht minder liebenswert. Der Nachmittag verging wie im Flug und wir entschieden uns, den Abend gemütlich mit einem guten Abendessen und Cocktails sowie Wein ausklingen zu lassen.

 

Zurück im Hotel mussten wir aber um 23:45 Uhr feststellen, dass die Musik noch in unverminderter Lautstärke zu hören war. Da wir aber ermattet waren, schließen wir auch bald ein.

Das Frühstück wurde in einem großen Saal in Bufettform gereicht. Obwohl der Raum nicht stark besetzt war, gab es schon kein Gemüse und frisches Obst mehr. Die Grillstation war nicht besetzt und die Bedienung sprach nur gebrochen deutsch und kaum englisch. Unsere Freunde (Amerikaner) waren etwas pikiert darüber, dass es in diesem Grand Hotel keinen international erwarteten Frühstücksservice gab: Frisch zubereitete Omeletts bzw. Rühreier von rohen Eiern verbunden mit frisch gebratenen Speckstreifen. Der Pomp des Raumes konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier offensichtlich gespart wurde. Fremdsprachige Aushilfskellner sollten nicht alleine auf die Hotelgäste losgelassen werden! Trotz dieser widrigen Umstände schafften wir es aber doch, unser Frühstück entspannt zu uns zu nehmen.

Den Tag verbrachten wir mit Spaziergehen und Besichtigungen, denn schnell stellten wir fest, dass ein verlängertes Wochenende für diese Stadt mehr als ausreichend ist, um sie kennenzulernen. Die alten Kuranlagen und Brunnen zogen unsere Aufmerksamkeit an. Wir verkosteten die verschiedenen Brunnenwasser und wandten uns enttäuscht wieder dem Kaffee, Tee, Bier und Wein zu.

 

Etwa gegen 22:30 Uhr zog es uns wieder ins Hotel. Hier mussten wir feststellen, dass die Minibar nicht wieder aufgefüllt war. Kein Umstand, über den es zu lamentieren gibt. Ich griff zum Telefon und versuchte, mit der Rezeption oder dem Zimmerservice Kontakt aufzunehmen. Mein Anruf wurde auf eine Mobilfunknummer weitergeleitet! Ich rief also von meinem Handy aus das Hotel an und wurde ebenso weitergeleitet. Ein Grand Hotel ohne Service: Das geht ja gar nicht! Ich zog mich daher wieder an und ging an die Rezeption, um mich zu beschweren. Dort wurde ich von einem Herrn empfangen, der nicht gut deutsch sprach und mich gleich duzte. Ich erklärte ihm, weshalb ich so aufgebracht sei und wünschte seinen Vorgesetzten zu sprechen. Er meinte, dass wir froh sein könnten, dass überhaupt jemand da sei, denn für gewöhnlich gäbe es keinen Nachtportier.

Es erschien der Eigentümer persönlich, der ebenso versuchte, die Situation zu entschärfen, in dem er davon sprach, dass es Probleme gebe, die vorrangig zu erledigen seinen und daher die Rezeption kurz nicht besetzt gewesen war. Mein Hinweis, dass ich aber bereits seit mehr als 30 Minuten versuchen würde, jemanden zu erreichen, wurde von ihm nicht kommentiert. Dass die Minibar nicht wieder nachgefüllt worden war, konnte er sich nicht erklären. Mein Hinweis auf die Aussage seines Empfangsherrn, negierte er und bot mir an, uns mit Bier, Wein und kleinen Snacks zu versorgen. „Damit sei doch dann die Situation bereinigt“, so seine Aussage. Ich sehe das aber nicht so, denn in einem Grand Hotel erwarte ich 24/7 Service – Punkt!

Verschärft wurde die Situation durch die Tatsache, dass die Musik, die man in unserer Junior-Suite hörte, gar nicht vom Brückenfest, sondern aus dem darunter gelegenen Restaurant kam. Als diese dann endlich um 2 Uhr morgens aus ging, hörten wir noch bis etwas 2:30 Uhr Aufräumarbeiten, verbunden mit sehr lauten Geräuschen, die man sicherlich hätte unterbinden können, wenn denn Herr Häcker diesbezüglich tätig geworden wäre.

Am Sonntagmorgen war die Frühstückssituation wie am Tag zuvor: unbefriedigend und erschreckend für ein 4* plus Hotel. Wir räumten daher unser Zimmer zeitig und machten uns auf den Heimweg. Ich kann Bad Ems zwar für einen Tagesausflug empfehlen, zu mehr aber nicht. Und das Hotel erhält von mir keine Bewertung, da diese nur negativ ausfallen würde. Hier muss sich jeder selbst fragen, ob meine Darstellungen übertrieben sind. Sie entsprechen aber den erfahrenen Tatsachen.

Kurhotel Bad Rodach – 4*, die man suchen muss 👍👍

Juli 2018: Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben. Über Booking.com habe ich zwei Nächte im 4* Kurhotel Bad Rodach gebucht, da der dort angebotene Preis gegenüber dem Angebot auf der hoteleigenen Webseite etwas günstiger war. Ich wählte das Superior Doppelzimmer einschließlich Frühstück, da die Beschreibung unseren Vorstellungen entsprach.

Im Hotel angekommen erhielten wir den Schlüssel zum Zimmer #210, das den Blick auf Bad Rodach bot. Der Teppichboden war alt und abgewetzt – ebenso wie auch das Bad etwas in die Jahre gekommen war, das den Charme der 70er Jahre ausstrahlte. Zwar waren wir etwas enttäuscht, bezogen aber dieses Zimmer, da die Anreise anstrengend war. Wir wollten ausspannen und den Nachmittag entspannt beginnen. Leider hörte man aber eine Lüftung so laut, dass an Ausspannen nicht zu denken war. Ich ging der Ursache auf den Grund und fragte an der Rezeption nach, was die Ursache dafür sei. Zunächst wurde verneint, dass es ein Geräusch geben würde. Erst auf meine Hartnäckigkeit hin wurde in Erwägung gezogen, dass es durch die Lüftung in der Küche verursacht werden könne. Diese wurde kurz abgeschaltet, nachdem ich mich wieder im Zimmer befand und ich konnte bestätigen, dass die Ursache damit gefunden war. Wir erhielten daraufhin das Zimmer #204 zugewiesen, das allerdings in gleichen Zustand war, wie das bisherige: die Duschkabine entsprach nicht einem 4-Sterne-Hotel, ebenso wie auch nicht die weitere Badausstattung. Das Waschbecken war so tief angebracht, wie ich es bisher in noch keinem anderen Hotel gesehen habe. Die WC-Spülung war so gering, dass man mehr als zwei Mal spülen musste, um das WC zu spülen.

Das Restaurant bot sowohl am Freitag- als auch Samstagabend nur eine reduzierte Karte an, da der Koch nicht im Hause sei (Aussage der Rezeptionskraft). Für ein 4-Sterne-Hotel ist ein solches Verhalten vollkommen inakzeptabel.

Die Betten hatten eine angenehme Härte und die Nachtruhe war bis 8 Uhr morgens angenehm. Das Frühstück entsprach meinen bis dahin gemachten Erfahrungen: Es war einfach, bot aber Abwechslung und der Service gab sich alle Mühe, die Gäste zufrieden zu stellen.

Das zur Verfügung gestellte WLAN-Angebot entspricht in keiner Weise den heutigen Standards und bot im Download nur etwa 2 Mbit/s an. Das Hochladen eines Bildes erforderte Geduld und wurde mit weniger als 1 Mit/s angeboten. Im Aufenthaltsbereich der Terrasse und im Bereich der Lobby war ein Empfang nur bedingt möglich. Ich kann jedem nur empfehlen auf dieses Angebot zu verzichten, denn 3G bzw. LTE sind hier schneller.

Abschließend sei zu erwähnen, dass die Nähe zum städtischen Thermalbad ThermeNatur sehr angenehm war. Nicht sehr überlaufen wurde dort alles angeboten, was sich der Badegast wünscht.

Maritim Hotel, Bremen, DE 👍👍👍👍

Gut gelegen, aber in die Jahre gekommen – Zusatzleistungen haben ihren Preis

Juni 2018: Da ich unausweichlich und sehr kurzfristig an einem Samstag nach Bremen musste, suchte ich zunächst auf den einschlägigen Portalen wie etwa Booking.com und Hotel.de nach passenden und günstigen Angeboten. Alle von mir dort gefundenen Hotels wiesen entweder nur Zimmer der Kategorien Standard oder Komfort auf oder waren aufgrund der Dringlichkeit so teuer, dass ich fast die Reise abgesagt hätte. Schließlich fand ich aber das Maritim Hotel Bremen, dass am Bürgerpark liegt und sich sehr zentral zum Hauptbahnhof befindet.

Auf der Webseite des Hotel fand ich unter der Schaltfläche „Angebote“ sogenannte Online-Spartarife. Ich entschied mich für ein Superior-Zimmer, dass für eine Nacht einen unschlagbaren Preis anzeigte. Schnell buchte ich es, denn oftmals sind solche Angebote nur ein Lockvogel und meist schon vergeben. Ich erhielt umgehend eine Bestätigung. Damit ich meine Spätanreise absichern konnte, rief ich noch schnell beim Hotel an und bekam auch eine Zusage, dass das kein Problem darstellen würde, da man ja bereits meine Kreditkartendetails vorliegen habe.

Die Anreise nach Bremen verlief stressfrei, allerdings war das Hotel trotz Navigationssystem im Auto wegen aktueller Straßenbaumaßnahmen in Bremen schwer erreichbar. Angekommen im Hotel parkte ich das Auto in der mit einem Gittertor verschlossenen, hoteleigenen Tiefgarage (18€/Nacht, zwar nicht günstig, aber eine gute Lösung, wenn man sein Auto sicher abstellen möchte).

Der Check-in war schnell, das Personal an der Rezeption, die einen internationalen Flair ausstrahlte, äußert zuvorkommend und ich erhielt den Schlüssel für ein Eckzimmer auf der dritten Etage, die ein reine Nichtraucheretage ist.

Beim Betreten des Zimmers #356 war ich überwältigt: Ich stand in einem Eingangsbereich, von dem aus man das Bad und das Schlafzimmer erreichen konnte, geradeaus ging es weiter in einen Wohnbereich mit einer Sitzecke, einem großen Tisch mit zwei Stühlen und einem Arbeitsplatz, der mit einem LAN-Anschluss ausgestattet war (WLAN funktioniert im gesamten Hotel vorzüglich). Es fehlte einfach an nichts und ich war von dem Preis-Leistungs-Verhältnis des Zimmers beeindruckt. Im Bad gab es eine Dusche, eine Badewanne und einen mit einer Glastür abgetrennten Bidet-/WC-Bereich. Zwar wirkte alles etwas in die Jahre gekommen, aber das gesamte Ambiente des Zimmers gab mir das Gefühl, sehr willkommen zu sein.

Vom Wohnbereich hatte man Blick auf den Bürgerpark und die Geräuschkulisse von der Straße war nur schwach wahrzunehmen. Aus dem Schlafzimmer blickte man direkt auf die Arena, was sich an einem Tag, an dem es dort keine Veranstaltung gibt, als nicht unangenehm herausstellt. Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei einer dort stattfindenden Veranstaltung schon unangenehm werden kann, da man sich beobachtet fühlen könnte. Für mich alles gar kein Problem, sondern eher positiv zu sehen, denn es bedeutet in dieser, meiner Nacht … Ruhe.

Zum Abendessen ging ich in das Restaurant, das am folgenden Morgen auch der Frühstücksraum ist. Die Auswahl an Speisen war begrenzt, es gab aber für jeden Geschmack etwas, sodass die Qual der Wahl schnell beendet war, da ich direkt fündig wurde. Das Essen ließ dann etwas auf sich warten, was nicht der Menge der Gäste zu schulden war, sondern eher der frischen Zubereitung: Nach einem Spargelsalat mit Himbeeren-Vinaigrette kam das Hähnchenbrustfilet mit Champignons und Kaiserschoten als Hauptgericht. Beides war köstlich und seinen Preis wert. Der Kellner war zwar etwas zurückhaltend und nicht sehr aufmerksam, bemühte sich aber redlich, seinen Aufgaben gerecht zu werden. Abschließend ließ ich den Tag in der Bar mit einem Gin-Tonic ausklingen.

Zum Frühstück ging es wieder ins Restaurant, in dem ein Buffet angeboten wurde, das leider nicht dem Preis von 19 € gerecht wurde. Die Auswahl war eher bescheiden und das Angebot an frischem Gemüse (Tomaten, Radieschen, usw.) und saisonalem Obst (Erdbeeren, Kirschen, usw.) eher  begrenzt. Ein Omelett sollte meiner Meinung nach auch aus frischen Eiern gemacht werden und es sollte als Basis nicht die gleiche Flüssigkeit wie die für das Rührei genutzt werden.

Alles in allem kann ich daher nicht die vollen Bewertungspunkte geben, empfehle das Hotel aber gerne weiter, da der Zimmerpreis unschlagbar war. Ob man sich dann für das Frühstück entscheidet, sollte jeder selbst sehen.

Segway Experience, Prague, Czech 👍👍👍👍👍✨

Fun, fun and more fun
April 2017: I pre-booked the Segway Grand Park tour prior to my visit and was surprised, how professional my request was handled. When I arrived at the office, a warm welcome made me feel at home.

Shortly after the two tour-guides (Andrew & Peter) grabbed the attention of the group and led us to the Segway shop (five tram-stops), where we received our introduction how to operate the „machine“ and advices how to behave, if something unexpected happens.

The fun I did have while driving the Segway is unbelievable. I don’t have enough words to describe it. It’s something I really do recommend when you visit Prague.

Thank you to Andrew & Peter for this wonderful trip. I definitely will come back.

 

Hotel Maestranza, Ronda, Andalusien 👍

4* – das ist hier die Frage
Mai 2018: Jeder der dieses doch gut zu allen Sehenswürdigkeiten in Ronda gelegene Hotel bucht, sollte beim Check-in darauf achten, dass er kein Zimmer zur Straße hin bekommt. Bis in die frühen Morgenstunden ist die Geräuschkulisse sehr laut.

Das zentral zur Altstadt gelegene Hotel hat einen einladenden Eingangsbereich, der in die Lobby sowie die Bar übergeht und einem das Gefühl gibt, sich in einem 4-Sterne-Hotel zu befinden. Das Personal an der Rezeption ist bestimmt, aber nicht so freundlich, wie man es erwarten könnte. Offenbar ist das Hotel Ziel vieler und teilweise großer Reisegruppen.

Unser Zimmer 105 hatte keinen großen Ablagebereich für Koffer, sodass man einen normalen Reiskoffer dort nicht ablegen und öffnen konnte. Das entspricht nicht dem Komfort eines 4*-Hotels. Als Kleiderablage gab es ein einfaches Regal, das dem Zimmer-Gesamteindruck, der eher dem eines 2-Sterne-Hotels entsprach, gerecht wurde.

Das Bad war offensichtlich neu gestaltet, hatte aber in der Dusch-/Badewanne keinen Rutschschutz, sodass das Ein- und Aussteigen tricky war.

Das Frühstück war ok, entsprach aber auf gar keinen Fall der angegebenen Hotelkategorie. Hier wird der Tourist ganz offensichtlich ausgenommen. Wer sich eine umfangreiche Auswahl beim Käse oder der Wurst wünscht, der wird enttäuscht, denn es gib jeweils nur eine Sorte. Das Frühstück entspricht einem Messe-Hotel der Mittelklasse. Das Personal konnte zudem nur begrenzt englisch sprechen, sodass die Kommunikation oftmals schwierig war.

Ein Zimmer-Upgrade wurde nicht angeboten, da das Hotel ausgebucht war. Auch funktionierte die Klimaanlage nicht: Man konnte zwar Wärme erzeugen, aber es gab keine Kühlung. Es war stickig und das Fenster konnte man wegen des Lärms nicht öffnen.

Zimmertipp: Ich empfehle ein Zimmer von der Straße weg!

Eurotunnel Le Shuttle 👍👍

Zugausfall an zwei Tagen führt zur Abwertung

August 2017: Wir sind schon häufiger mit EuroTunnel nach UK gereist, aber das aktuelle Disaster ist nicht zu toppen. Obwohl zeitlich korrekt angereist, wurde unsere Abfahrt wegen technischer Probleme verzögert. Und das sowohl auf der Hin- als auch Rückreise. Das geht gar nicht, denn wir bekommen als Reisende den Eindruck, dass EuroTunnel nicht fährt, wenn die Zahl der Passagiere nicht ausreichend ist.

Hotel Gatsby by HappyCulture 👎👎

Die Suite ganz OK, das Restaurant ist aber unterirdisch

September 2017: Wir lieben Frankreich, was uns aber heute im Hotel Gatsby widerfahren ist, spottet jeder Beschreibung. Es ist Samstagabend und wir haben ihm Vorfeld unserer Übernachtung wegen einer Tischreservierung für das Restaurant des 4* Hotels angefragt, die uns schließlich nach vier Tagen Wartezeit und zwei erneuten Anschreiben auch bestätigt wurde. Was uns dann aber empfang, spottete jeder Beschreibung: Es gab zwar eine Tischreservierung, aber man musste sich das Essen aus einem Buffet heraus selbst zubereiten (Folie von den Gerichten abziehen und in die Mikrowelle stellen – ohne Angaben von Gar- bzw. Genusszeiten) und zum Tisch bringen.

Das ist bei einem 4+-Hotel inakzeptabel und muss hier abgemahnt werden. Wir würden dem Hotel aufgrund dieser Tatsache nur noch zwei Sterne zubilligen. Es muss aber jeder Leser dieser Rezension selbst entscheiden, wie er diese Tatsache sieht. Für uns als Frankreich-Liebhaber, die die Kunst des Essens hier schätzen, ist es nicht hinnehmbar. Der Preis war zudem viel zu hoch.

Das Zimmer ist ganz in Ordnung, aber von Schallschutz kann keine Rede sein, sodass wir auch hier einen weiteren Stern aberkennen, denn die Straßengeräusche sind auf der 5. Etage noch so laut zu hören, dass man von einer ruhigen Nacht nicht reden kann.

Zimmertipp: Die Junior Suite (517) ist sehr laut.
👎

Center Hotel Plaza, Reykjavik, Island 👎👎👎

Verbesserungen zwingend erforderlich (Stand 12/2016)

Dezember 2016: Aufgepasst beim Ein-Checken: Darauf achten, dass man ein Zimmer im neuen Teil des Hotels bekommt.

Das zentral gelegene Hotel hat einen schönen, einladenden Eingangsbereich, der in die Lobby/Bar übergeht und einem das Gefühl gibt, dass man in einem 4-Sterne-Hotel angekommen ist. Das Personal an der Rezeption macht einen ziemlich gestressten Eindruck, da sehr viele und teilweise große Reisegruppen ankommen.

Unser Zimmer 110 im alten Teil des Hotels war sehr spartanisch, hatte nur einen Ausblick in den Hinterhof und benötigt eine dringende Überarbeitung, da es mittlerweile sehr in die Jahre gekommen ist. Als Kleiderablage gab es ein einfaches Regal, das dem Zimmer-Gesamteindruck, der eher dem eines 2-Sterne-Hotels entsprach, gerecht wurde.

Das Badezimmer war klein, insbesondere die Duschkabine für einen 188 cm großen Mann kaum angemessen. Das warme Wasser roch sehr stark nach Schwefel, sodass einem beim Waschen und Duschen immer wieder bewusst wurde, dass man sich auf einer Vulkaninsel befindet. Hier sollte man auch nachbessern, denn das muss nicht sein. Das kalte Wasser roch einwandfrei.

Beim Frühstück erhielt man quasi seine Belohnung für das Ertragene der vergangenen Nacht, denn es war umfangreich und wurde mit frischer Brotauswahl und leckerem Gebäck gekrönt. Wer sich eine umfangreiche Auswahl beim Käse oder der Wurst wünscht, der wird enttäuscht, denn es gib jeweils nur eine Sorte. Dafür sind die Marmeladen und Konfitüren lecker. Hier würde ich sagen, dass das Frühstück einem Hotel der Mittelklasse entspricht. Das Personal konnte aber kaum englisch sprechen, sodass die Kommunikation oftmals schwierig war.

Ein Zimmer-Upgrade wurde zwar auf einem Display im Bereich der Rezeption für 25 EUR angeboten, konnte allerdings nicht in Anspruch genommen werden, da das Hotel ganz ausgebucht war.

Zimmertipp: Ich empfehle keines der Zimmer im alten Teil!
👎

Brasserie Marie in Köln 👍👍👍

Bereits mehrfach hier gespeist und nie enttäuscht (Stand 10/2017)

Oktober 2017: Jetzt waren wir schon mehr als drei Mal hier zum Essen verabredet und jedesmal wurden wir aufs Neue überrascht: Die Tageskarte hat es jedes Mal in sich!

Neben ausgelesen guten Weinen gibt es auch für den Biertrinker eine ausreichende Auswahl. Die Bedienung ist sehr freundlich und wir hatten immer das Gefühl, gern gesehene Gäste zu sein. Und das nicht nur weil man viel verzehrt, sondern selbst dann, wenn man nur eine Kleinigkeit bestellt hat.

Wir kommen gerne wieder zurück und haben auch schon eine neue Reservierung getätigt. Dem Team der Brasserie Marie kann ich nur ein großes Lob aussprechen.
👍

Blossoming Lotus in Portland, Oregon 👍👍👍

Ausgezeichnetes vegetarisches Essen (Stand 10/2016)

Oktober 2016: Das beste Dinner, dass ich je in den USA hatte – geschmackvoll, ungewöhnlich und alles frisch zubereitet. Wer immer in Portland ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. 👍👍👍

Tulip Inn in Leiderdorp, Holland 👎👎

Renovation works without pro-notice (Stand 11/2017)

November 2017: We’ve booked this hotel four month in advance and expected a smooth weekend stay.
On arrival we’ve found a hotel that had an intermediate entrance, dirty hallway and dust covered reception desk. The front-desk manager told us about the renovation and that they don’t have a restaurant and neither a breakfast room. The breakfast will be delivered at a pick-up point (not to the room) and should be taken by the customer to the room.

The hotel management didn’t offer a discount that would cover this inconvenience and even an apology we had to wait for.

Although the room was „clean“ – compared to the rest of the hotel – this stay was an unexpected experience we never would like to have.

Zimmertipp: We stayed in room #121 – door slamming, but no street noise.
👎

Brasserie Park in Leiderdorp, Holland 👎👎👎

Probleme bei der Bestellung und mit den Gerichten (Stand 11/2017)

Wir kamen auf Grund einer Empfehlung in dieses Restaurant und waren gespannt, was uns erwarten würde. Der Kellner machte zwar einen freundlichen Eindruck, zeigte uns aber, dass er zu keinen Kompromissen bereit sei. Das Bestellen der Getränke und Speisen verlief wie das Bittstellen eines Untergebenen.

Als uns die Speisen gebracht wurden, war mein Thunfisch-Steak mit Udon-Nudeln ein Beef-Steak mit Bratkartoffeln und ein weiterer Gast erhielt einen Burger-Deluxe, den man mit einem Hackbeil auftrennen musste, so hart war er.

Preislich befinden sich alle Speisen an der oberen Marke, was aber leider nicht der Qualität der Speisen gerecht wird.
👎

Land & Golfhotel Stromberg, Eifel 👎

Aufmerksames Personal, aber kleine Wermutstropfen (Stand 2/2017)

Nachdem wir uns bei unserem letzten Aufenthalt über Kleinkinder im Badebereich und der Saunalandschaft gestört fühlten, wollten wir dem Hotel nochmal eine Chance geben und haben einen erneuten Besuch unternommen.

Diesmal buchten wir eine der Landhaussuiten (3. Etage), damit wir weit weg von allen störenden Geräuschen wie der Musik aus der Bar und anderem entfernt waren. Bei der Buchung haben wir den Wunsch geäußert, dass man allergiefreie Wäsche auflegt und entsprechend die Suite vorbereiten möge. Die Wäsche war in Ordnung, aber der Geruch des Zimmers (hochfloriger Teppichboden) recht unangenehm.

Leider nimmt man im Hotel auch keine Rücksicht darauf, ob sich Kinder im Bade-/Saunabereich befinden. Das Hotel wird als Land- & Golfhotel ausgewiesen und hat nicht die Bezeichnung Familienhotel. Hier sollte man bei der Buchung gezielt darauf hinweisen, dass es Be-/Einschränkungen für die Nutzung dieses Bereiches gibt, denn wir kommen, um Entspannung zu erhalten. An einem der Liegemöbel habe ich dann aber eine Karte gefunden, auf der Stand, dass Kinder in Begleitung eines Erwachsenen diese Bereiche besuchen können. Für uns ist das eine Aussage, die uns zukünftig davon abhalten wird, nochmals ein Wellness-Wochenende zu buchen.

Zimmertipp: Zimmer im oberen Bereich an den jeweiligen Enden des Flurs nach hinten gelegen.
👎
Stromberg